FACHTAGUNG DER DBB-BUNDESFRAUENVERTRETUNG

  • By DSTG Rheinland-Pfalz
  • 30 Apr, 2014

11. Frauenpolitische Fachtagung der dbb-bundesfrauenvertretung in Berlin
„Was „verdient“ die andere Seite des Himmels?“

Zu ihrer diesjährigen 11. Frauenpolitischen Fachtagung der dbb-Bundesfrauenvertretung am 25.März konnte die Vorsitzende Helene Wildfeuer 250 Tagungsteilnehmerinnen der einzelnen Fachgewerkschaften und der dbb-Landesbünde begrüßen.
Die dbb-Bundesfrauenvertretung vertritt die arbeits-, gewerkschafts- und gesellschaftspolitischen
Interessen von rund 400.000 Frauen im dbb – und damit von rund einem Drittel der gesamten Mitgliedschaft – gegenüber den Arbeitgebern im öffentlichen Dienst sowie Bundesund Landespolitikern.
Um die Interessen der berufstätigen Frauen stärker in den Fokus zu rücken, veranstaltet die dbb-Bundesfrauenvertretung jährlich eine Fachtagung mit kompetenten Gästen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und der eigenen dbb Organisation. Die dbb-Landesfrauenvertretung unterstützt die Arbeit der dbb-Bundesfrauenvertretung durch rege Teilnahme an diesen Fachtagungen.

Die dbb-Landesfrauenvorsitzende Claudia Rüdell (DSTG) und ihre Stellvertreterin Barbara Kuch (VBE) aus der Geschäftsführung der Landesfrauenvertretung und Johanna Mieder (DSTG-Landesfrauenvertreterin) waren Teilnehmerinnen dieser Bundestagung für Rheinland- Pfalz. Die Fachtagung stand unter dem Motto: „Was „verdient“ die andere Hälfte des Himmels?“. In ihrem Eingangsstatement appellierte Helene Wildfeuer: „Gender Budgeting ist ein zentrales Verwaltungsinstrument, das Budgetverantwortlichen dabei hilft, sich einen unverstellten Blick auf die eigene Haushaltspolitik zu verschaffen. Es ermöglicht, Gleichstellung gezielt über den kontrollierten Einsatz von Steuermitteln zu steuern“. Gerade die gerechtere und sinnstiftende Verteilung von familienpolitischen Leistungen sei mit kluger und geschlechtersensibler Kosten- Nutzen-Abwägung bei der Haushaltsverteilung hinzubekommen. „Spartenpolitik in Form von populistischen Geldgeschenken an bestimmte Bevölkerungsgruppen kann durch Gender Budgeting von vorneherein ausgeschlossen werden“, betonte die Vorsitzende. Vor allem, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen ginge, sei die Verweigerungshaltung der öffentlichen Arbeitgeber immens, so Wildfeuer. Die dbb-Bundesfrauenvorsitzende zeigte auf, dass hier nur klare gesetzliche Vorgaben helfen. Der Aufruf zur freiwilligen Frauenförderung hat uns hier in den vergangenen Jahren keinen Schritt weitergebracht!“ Nach Grußworten des stellvertretenden dbb- Bundesvorsitzenden Ulrich Benra, des Staatssekretärs im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ralf Kleindiek und der Sektionschefin “Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation“ des Bundeskanzleramtes Österreich, Angelika Flatz, folgten spannende Impulsvorträge. Zum Thema referierten die Experten Marion Böker, Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen, Klaus Feiler, Staatssekretär der Senatsverwaltung Berlin und Dr. Regina Frey, genderbüro Berlin.

Bei der Podiumsdiskussion am Nachmittag mit Vertretern aus Politik, Gewerkschaften und Verwaltung diskutierte Moderatorin Christine Roseund die Teilnehmerinnen der Veranstaltung, was knappe Personalmittel und Haushaltspolitik für Frauen bedeuten.
Am Rande der Veranstaltung tauschten sich die Rheinland-Pfälzerinnen mit der Leiterin des Referates Frauenorganisationen, kommunale Gleichstellung, Gender Mainstreaming des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, Frau Thea Rathgeber-Schmitt, die der Einladung der dbb-Frauen gerne gefolgt war, rege aus.

Einen ausführlichen Bericht, weitere Bilder zur Fachtagung und viele weitere Informationen zu Frauen im dbb finden Sie auf der Homepage der dbb bundesfrauenvertretung: www.frauen.dbb.de

Share by: